全球生活行业市场前景及投资研究报告-培训课件外文版2024.6过去现在和将来_第1页
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文档简介

IMMOBILIENWohnen:

Heute

und

in

ZukunftTrend-Report

zuEntwicklungen

aufundHerausforderungen

für

denWohnungsmarkt

in

DeutschlandWohnen

ist

mehr

als

nur

ein

„Dach

über

demKopf“ZusammenfassungWohnen

zähltzudenexistenziellen

Grundbedürfnissen

desMenschen.

Gleichzeitigistes

eines

der

drängendsten

gesellschaftspolitischen

Themen

unserer

Zeit,

denndieWohnsituation

hatdirekten

EinflussaufdieLebensqualität

derBürger:innen

inDeutschland.

DieUmbrüche

derGegenwart

spiegeln

sich

auf

dem

Wohnungsmarktwider,

seien

es

gesellschaftliche

und

demografische

Veränderungen

oder

auchderKlimawandel.

Die

Zukunftsthemen

zwischen

Stadt

und

Landsinddabeiallerdingssehr

unterschiedlich:

Während

dieurbanenZentren

desLandesmeist

mitbegrenzter

Siedlungsfläche

und

hohen

Preisen

kämpfen,stehen

Immobilien

inländlichenRegionen

oftleer.•

Mit

welchenProblemen

kämpft

derdeutsche

Wohnungsmarkt

heute

und

inZukunft?Esmangelt

an(bezahlbarem)

Wohnraum.

Für

Neubauten

fehltesjedoch

häufig

anFlächen.

Viele

Städteweisen

bereits

heuteeinen

hohenVersiegelungsgrad

auf.Gestiegene

Baulandpreise

und

Materialkosten

sowieschlechte

Finanzierungsbedingungen

führenebenfalls

dazu,dasszuwenig

gebautwird.

DerKlimawandel

stelltvor

allem-aber

nichtnur

-die

Stadtbevölkerung

vorProbleme.

Hitzetage

und

extreme

Wetterereignisse

nehmen

zu.Der

hoheBestand

anAltbauten

könntezurHürdebeim

Erreichen

der

Klimaziele

derRegierung

werden.

Hinzukommt

eine

alterndeGesellschaft

ohneausreichendaltersgerechten

Wohnraum.Der

vorliegendeTrend-Report

beleuchtet

aufBasisvon

StatistikenundUmfragen

dieArt,wie

wir

heuteund

inZukunftwohnen

werden.•

WelcheTrends

und

Lösungsansätze

gibtes?

Durch

Nachverdichtung

könnteohnezusätzliche

Flächenversiegelung

neuer

Wohnraum

geschaffen

werden.Dadurchbewahrte

Flächenbieten

Raumfürzusätzliche

Grünflächen,welchewiederum

einen

wichtigen

Beitrag

zurnachhaltigenund

resilienten

Stadt

derZukunftleisten.

PlatzsparendeWohnformen

könntenebenfalls

Teil

derLösungsein

auchwenn

hiernoch

einiges

anÜberzeugungsarbeit

bei

denDeutschen

zuleisten

ist.Alternative

Baumaterialien

wie

Holz

undderFertigteilbau

sparen

nichtnur

Zeit

und

Kosten,sondern

auchCO₂

-Emissionen.•

Wiewohnenwir

heute?

Das

Einfamilienhausist

hierzulandedasamhäufigstenanzutreffende

Wohngebäude.

Diemeisten

Wohnungen

befindensichjedoch

inMehrfamilienhäusern,

diessindüberwiegend

Mietwohnungen.

TrotzWohnungsnot

liegt

diedurchschnittlichePro-Kopf-Wohnfläche

heutebei

rund47Quadratmetern,

Anfang

der1990er

Jahrewaren

es

noch

rund35

Quadratmeter.301Status

quo:Wiewohnen

wir

derzeit?•

Wohnbestand

und

-eigentum•

Wohnfläche•

Beheizung

derWohnräumeEin

Großteil

der

Wohngebäude

in

Deutschland

sind

EinfamilienhäuserVerteilung

desBestandsanWohngebäuden

und

Wohnungen

inWohngebäuden

inDeutschlandnachGebäudetyp

2022Struktur

desWohngebäudebestandsStruktur

desWohnungsbestandsDasEinfamilienhausistdasamhäufigstenanzutreffende

Wohngebäude

inDeutschland.DasMehrfamilienhaus

genauer

diedarinbefindlichenWohneinheiten

dominiert

den

Wohnungsmarkt.ZumEndedes

Jahres

2022

konnten

inDeutschlandknapp

19,5

Millionen

Wohngebäude

gezähltwerden.Mit

rund

67

Prozent

machen

Einfamilienhäuser

denüberwiegenden

Teil

aus.Diese

Häuser

enthalltenjeweils

nureineWohneinheit.16,3%53,8%66,8%31,0%Inallen

deutschen

Wohngebäuden

gibt

es

rund41,9Millionen

Wohnungen.

MehralsdieHälftedieserWohnungen

befindet

sichinMehrfamilienhäusern.Allerdings:

Einfamilienhäuser

machen

immerhin

nochknapp

ein

Drittel

derWohnungen

inWohngebäudenaus.Wohngebäude

mit

einer

Wohnungwerdenüblicherweise

alsEinfamilienhäuser

bezeichnet.16,9%15,2%EinfamilienhäuserWohnungeninEinfamilienhäusernWohnungeninZweifamilienhäusernWohnungeninMehrfamilienhäusern*ZweifamilienhäuserMehrfamilienhäuser*5Hinweise:Deutschland;

31.

Dezember2022;

*

Mehrfamilienhäuser

einschließlich

WohnheimeQuellen:

Statistisches

Bundesamt;

ID:1422354,

ID:1422370Die

meisten

Wohneigentümer:innen

leben

im

SaarlandEigentumsquote

inDeutschlandimJahr2022

nachBundesländernDeutschland

giltgemeinhin

alsLand

derMieter:innen.

Rund58

Prozent

der46%Haushaltehierzulande

lebtineiner

Mietwohnung,

42

Prozent

wohnen

indeneigenen

vierWänden.

Das

Saarlandalskleinstes

Flächenbundesland

istdiesbezüglich

führend.Dort

liegt

dieEigentumsquote

bei

rund60

Prozent.

Ebenfallsmehr

Eigentümerhaushalte

alsMieterhaushalte

gibt

es

inRheinland-Pfalz.

Hierbeträgt

dieEigentümerquote

51,3

Prozent.

Inden

Stadtstaaten

Berlin,

Bremen

undHamburg

leben

traditionell

weniger

Haushalteimeigenen

Hausoder

indereigenen

Wohnungalsinden

Flächenländern.

Dort

sinddie

Mieter:innen

deutlichinderÜberzahl.38%20%33%49%16%+42%45%39%35%42%Auffällig

istjedoch,

dassdieEigentumsquoten

indenöstlichen

Bundesländernteilweise

erheblich

unterdenen

inden

westlichen

Bundesländern

liegen.

DieserUnterschied

zwischen

Ostund

West

isthistorisch

bedingt,dennwährend

inderalten

Bundesrepublik

die

Bildungvon

privatem

Wohneigentum

staatlichgefördertwurde,

setzte

diesozialistische

Ideologie

inderDDR

auf

staatlichesodergemeinschaftliches

Eigentum.42%51%51%60%46%6Hinweise:

Deutschland;

Eigentümerhaushalte

in

selbst

bewohnten

WohnungenQuellen:

Statistisches

Bundesamt;

ID:1376475Eigentum

ist

eine

Frage

des

Wohnorts

und

des

EinkommensUmfrage

inDeutschland

zum

Immobilienbesitz

nachEinkommen

undnach

der

Größe

desWohnortsAnteil

derBevölkerung,

dereineImmobilie

besitzt,

nach

Einkommen

und

WohnortgrößeAnteilderBefragtenGemäß

derSparda-Studie„WohneninDeutschland“ausdemJahr2023

gibtes

diehöchstenWohneigentümerquoten

desLandesinkleinen

Ortenmitweniger

als5.000

Einwohner:innen.

Hier

lebenetwa

64

Prozent

derBevölkerung

inden

eigenen

vierWänden.

Dieser

Anteilwird

geringer,

jegrößer

der

Ortwird.

In

Großstädten

leben

weniger

als40

Prozent

derBevölkerung

im

eigenen

Hausoder

indereigenenWohnung.Haushalte

mit

Nettoeinkommen

von…unter

2.000€imMonatBevölkerung

ausOrtenmit…100.000

undmehr

Einwohner:innen24%4%28%22%14%36%2.000

€bisunter

3.000€imMonat35%

9%20.000

bisunter

100.000

Einwohner:innen44%38%8%46%Weiterhin

gilt:Wer

inDeutschland

mehr

verdient,wohnt

eher

inden

eigenen

vier

Wänden,alsjemand,dessen

monatliches

Einkommen

vergleichsweisegeringer

ist.Lediglichetwa

28

Prozent

derHaushaltemiteinem

monatlichen

Nettoeinkommen

von

unter2.000

Eurobewohnen

eineeigene

Immobilie.

Liegt

dasHaushaltsnettoeinkommen

bei

4.000

Euround

mehrimMonat,soleben

rund60

Prozent

im3.000

€bisunter

4.000€imMonat5.000

bisunter20.000

Einwohner:innen46%37%11%48%10%56%4.000

€undmehrimMonatunter

5.000Einwohner:innen61%49%11%60%3%64%39%9%Gesamtbevölkerung39%9%Wohntineigenem

HausWohntinEigentumswohnungWohneigentum.7Hinweise:Deutschland;

IfD

Allensbach;

27.

Januarbis

9.

Februar2023;

1.088

Befragte;ab

16

JahreQuellen:

Sparda-Banken;

ID:1261917;

ID:1261919Die

Deutschen

verbrauchenimmer

mehr

Platz

zum

WohnenEntwicklung

derdurchschnittlichenWohnfläche

jeWohnung/Kopf

bis2022

und

durchschnittlicheWohnfläche

proKopfin2022

nach

AlterderHaupteinkommenspersonInDeutschlandfehlt

Wohnraum.

Dennoch

istseit

derWiedervereinigung

einedeutlicheEntwicklung

hinzumehrWohnfläche

proKopfundproWohnungsichtbar.Dies

liegt

zumeinen

amgesellschaftlichen

Wandel

hierzulande

und

zumanderen

amzunehmenden

Wohlstandunddendadurchbedingten

gestiegenenAnsprüchenandasWohnen

insgesamt.

Sobetrug

diedurchschnittlicheWohnfläche

jeWohnungimJahr2022

etwa

92,2

Quadratmeter.

Dreißig

Jahrezuvorwaren

es

nochzehn

Quadratmeterweniger.

DiePro-Kopf-Wohnfläche

hatebenfallszugenommen.

Von

knapp

35

Quadratmetern

1991auf

im

Schnitt47,4Quadratmeter

im

Jahr2022.

Besonders

auffällig:ÄltereMenschen

habenimSchnittdeutlichmehr

Wohnraum

zurVerfügung

alsjüngere.Entwicklung

derWohnfläche

proWohnung

undproKopf

bis2022Wohnfläche

proKopf

in

Deutschland

nach

Alterim

Jahr

2022ØWohnflächeinQuadratmeterØPro-Kopf-Wohnfläche

inQuadratmeter92,2202283,082,174,368,562,754,852,947,4202245,444,734,91991200020102020unter25Jahren25bis44Jahre45bis64JahreAlleinlebende65JahreundälterWohnflächeproWohnungWohnflächeproKopfHaushalteinsgesamt8Hinweise:DeutschlandQuellen:

Statistisches

Bundesamt;

ID:1403353;

ID:1413442Ein

Großteil

derprivaten

Haushalte

in

Deutschland

heizt

mit

GasVerteilung

derprimärverwendeten

Energieträger

zurBeheizung

derWohnräume

vonEigentümer-

undMieterhaushalten1

inDeutschland

2022EigentümerhaushalteMieterhaushalteDieWohnräume

derprivaten

HaushalteinDeutschland

werden

derzeit

noch

größtenteils

mit

Gasbeheizt.

Jeweils

etwas

mehr

alsdieHälftederEigentümerhaushalte

wie

auch

der

Mieterhaushalteverwendete

imJahr2022

diesen

fossilen

BrennstoffzurBeheizung

ihrer

Wohnungen.

Größere1,8%2,6%4,6%5,3%Unterschiede

zwischen

Mieter:innen

und7,24,6Eigentümer:innen

gibt

es

bei

der

Verwendung

vonHeizöl.

Während

jeder

vierte

Eigentümerhaushalt

nochvorwiegend

mit

Ölheizt,sindes

bei

den,5%1,0%Mieterhaushalten

lediglichrund15

Prozent.

ImGegensatz

dazuheizen

weitaus

mehr

Mieterhaushalteüberwiegend

mit

Fernwärme

(24,6

Prozent)

alsEigentümerhaushalte

(7,9

Prozent).GasHeizölFernwärmeElektrizität

(Strom)Holz,

HolzpelletsSonstige²9Hinweise:

Deutschland;

1Eigentümer-

bzw.

Mieterhaushalte

in

Gebäuden

mit

Wohnraum

(ohne

Wohnheime)

nach

derüberwiegend

verwendeten

Energieart

der

Beheizung;

²Briketts/Braunkohle,Koks/Steinkohle,

Biomasse

(außerHolz)/Biogas,Sonnenenergie,

Erd-

und

andere

Umweltwärme/AbluftwärmeQuellen:

Statistisches

Bundesamt;

ID:1419933Eigentümer:innen

sind

tendenziell

zufriedener

als

Mieter:innenWasbelastet

SieanIhrer

aktuellen

Wohnsituation?Gemäß

einer

imAuftragvon

ImmoScout2437%Michbelastetnichts,ichbinzufriedenHoheNebenkosten43%durchgeführten

Umfrage

sind43

Prozent

derEigentümer:innen

inDeutschlandzufrieden

mit

ihreraktuellen

Wohnsituation.

Unter

denbefragtenMieter:innen

istder

AnteilrundsechsProzentpunkteniedriger.

Dennoch,der

größere

Teil

derbefragtenDeutschen

isteher

unzufrieden

mit

dereigenenWohnsituation.

Hohe

Nebenkosten

belasten

sowohlEigentümer:innen

wie

auchMieter:innen.

HoheInvestitionen

fürzumBeispiel

eine

neue23%23%23%HoheMiete20%18%WenigPlatz/

WohnflächeZuvielLärm10%10%15%klimafreundlichere

Heizung

oder

eine

bessereDämmung

sindfürEigenheim-Bewohner:innen

einehäufige

Last.Mieter:innen

leiden

häufigerunterPlatzmangel

oder

unterzuviel

Lärm.12%10%ProblememitdenNachbarnSorge,gekündigtzuwerdenSchlechteAnbindung(Infrastruktur)9%9%7%8%Mieter:innenEigentümer:innen10

Hinweise:

Deutschland;

YouGov;21.

bis

23.

April

2023;

2.048

Befragte;ab

18

Jahre;Online-UmfrageQuellen:

Immobilienscout24;

ID:1418660;

ID:141868302Welche

Herausforderungendes

Wohnens

gibt

es?•

Fehlender

Wohnraum•

Klimawandel•

Demografischer

WandelIn

Deutschland

wird

zu

wenig

gebautBilanzzwischen

Ziel

undRealität

imdeutschen

WohnungsbauimJahr2022Anzahl

anWohneinheitenZielFertigstellungenDieBundesregierung

hatsich

zumZiel

gesetzt,

jährlich400.000

neueWohnungen

zubauen.

Ein

Viertel

dieserWohnungen

soll

sozial

gefördert

sein.

Doch

bereits

imersten

Regierungsjahr

2022

istdieAmpel

andiesemZiel

gescheitert.

Fertiggestellt

wurden

lediglichrund295.000

neueWohnungen.

Dies

entspricht

einemAnteilvon

74

Prozent.

Besonders

weit

verfehlt

hatdieBundesregierung

ihreZiele

imBereich

sozialerWohnungsbau.Hier

wurden

nur25

Prozent

derausgebenen

Zielnorm

von

100.000

neuenSozialwohnungen

errichtet.

Dabei

zähltderzeit

dochgerade

dieSchaffung

von

bezahlbarem

Wohnraum

zueiner

der

drängendsten

gesellschaftlichen

Fragen

inDeutschland.

Fürdiekommenden

Jahresieht

esdiesbezüglich

ebenfalls

düsteraus:Aufgrund

derwirtschaftlichen

Rahmenbedingungen

gehenExpert:innen

davon

aus,dassdieZiele

im0400.000295.27574%85.371160.00053%25%25.000100.000Wohnungsbauerneut

verfehlt

werden.ZielerreichungWohnungsbau

insgesamtMietwohnungenSozialwohnungen12

Hinweise:DeutschlandQuellen:

Statistisches

Bundesamt,

GdW

(Berechnungen);

ID:1055148Nachverdichtung

als

Möglichkeit

für

neueWohnungen

ohne

FlächenverbrauchInnerstädtische

Wohnraumpotenziale

inDeutschlanddurchAufstockungoder

Umnutzungbestehender

GebäudeGesamtpotenzialderbetrachtetenGebäudetypen:2,3

Mio.

bis2,7

Mio.

WohnungenDasFehlenvon

bezahlbarem

Wohnraummacht

sichvorallem

indenschnell

wachsenden

urbanenZentren

desLandes

bemerkbar.

DieStädte

wachsen

und

dasFehlenvon

Siedlungsflächeistein

Grunddafür,

dassdort

dieMieten

–imVergleich

zudenländlicheren

Regionen

desLandes

–besonders

stark

steigen.

Doch

gemäß

einerStudie

der

TechnischenUniversität

Darmstadt

inZusammenarbeit

mitdemPestel

Institut

könnten

geradedort

zusätzlicheWohnungen

entstehen,

ohne

dassdafürnurein

Quadratmeter

Baulandmehr

benötigt

würde.Denn

ebenso

wie

dieBaukosten

sinddiePreise

fürBaulandindenvergangenen

Jahren

deutlichangestiegen.Indenbegehrten

Stadtzentren

kommt

hinzu,

dassBaulandschlichtbegrenzt

ist.Die

Autor:innender

Studiekommen

zudemErgebnis,

dassinDeutschlandetwa

2,3bis2,7

Millionen

neue

Wohnungen

entstehen

könnten,wenn

dievorhanden

innerstädtischen

Bau-Potenzialeintelligent

undkonsequent

genutztwürden.400.000Wohneinheiten

aufdenFlächen

voneingeschossigemEinzelhandel,Discountern

undMärkten,

beiErhaltder

Verkaufsflächen560.000Wohneinheitendurch

AufstockungvonBüro-

undVerwaltungsgebäuden20.000Wohneinheiten

odersoziale

Infrastrukturauf

Parkhäusern

derInnenstädte1,1

Mio.

bis1,5

Mio.Wohneinheiten

auf

Wohngebäudender

1950er-

bis1990er-Jahre350.000Wohneinheiten

durch

UmnutzungdesÜberhangs

(Leerstand)13

Hinweise:Deutschland;

“Deutschlandstudie

2019”Quellen:

Technische

Universität

Darmstadt,PestelInstitutWar

Wohneigentum

in

Deutschland

früher

erschwinglicher?OECD-Erschwinglichkeitsindex

fürWohnimmobilien

inDeutschland

vom1.

Quartal1980

biszum3.

Quartal2023OECD-Erschwinglichkeitsindex

fürWohnimmobilien

in

Deutschland(Indexbasis2015

=100)Zuletzt

sinddieImmobilienpreise

inDeutschland

gesunken.

Doch

zuvorkanntendiePreise

hierzulande

nur

eine

Richtung:Nachoben.

Wohneigentum

wurde

immerunerschwinglicher.

InfolgederZinswende

Mitte2022

verteuerten

sichjedochImmobilienkredite

enorm.

Die

NachfragenachImmobilien

ging

entsprechendzurück,woraufhin

ebenfalls

dieKaufpreisefielen.

Aberwas

bedeutet

dieseEntwicklung

fürdieErschwinglichkeit

von

Wohneigentum?

Waswiegt

mehr,

dieniedrigeren

Kaufpreise

oder

dieschlechteren

Finanzierungsbedingungen?2001980199020002010202018016014012010080Der

OECD-Erschwinglichkeitsindex

liefert

Daten,dieaufErstgenanntesschließenlassen.

Gemäß

demIndex

istdasEigenheim

heuteerschwinglicher

alsnochzuBeginn

desJahres

2022.

Im3.

Quartal2023

lagderIndex

bei

114,3

Punkten(IndexbasisistdasJahr2015).

Anfang

2022

waren

es

noch

138,4

Punkte.Zu

Beginnder1980er

Jahre

waren

es

sogar

über170

Indexpunkte

damalswar

dieKaufkraftallerdingsdeutlich

geringer

alsheute.

Der

Erschwinglichkeitsindex

misst

wie

günstigWohnimmobilien

imVerhältnis

zumverfügbaren

Einkommen

sind.ZurBerechnungsetzt

dieOECDdienominalen

Hauspreise

insVerhältnis

zumnominal

verfügbarenPro-Kopf-Haushaltsnettoeinkommen.

Eingeringerer

Indexwert

deutet

demnach

aufeine

erhöhte

Erschwinglichkeit

hin.114,30Q32023604020014

Hinweise:DeutschlandQuellen:

OECD;

ID:1420579Klimawandel:

Besonders

in

Deutschlands

Städten

wird

es

immerheißerVersiegelung

indeutschen

StädtenRanking

deramstärksten

versiegelten

StädteMittlererVersiegelungsgrad

inProzentInDeutschlandwerden

immer

mehr

heiße

Tage(höchste

Lufttemperaturbei

30

GradCelsiusodermehr)

gezählt.

Gleiches

gilt

für

die

Zahl

tropischerNächte,

indenen

dieTemperatur

nicht

unter20

GradCelsius

fällt.

Vor

allem

inden

Städten

stellt

dies

einProblem

dar,

das

bedingtdurchden

Klimawandelinden

nächstenJahren

weiter

zunehmen

wird.

Ursächlichhierfür

istvor

allem

der

hoheVersiegelungsgrad

invielen

Städten

des

Landes.Immer

mehr

Flächenwerden

fürden

Bau

vonWohn-

oderNichtwohngebäuden

und

Verkehrsinfrastrukturversiegelt.

Grünflächenverschwinden,

Schatten

undVerdunstungskälte

fehlen.

Die

Luft

kann

sichnichtabkühlen.

Das

gesundheitliche

Risikofür

dieBevölkerung

steigt.InKombinationmit

den

zuvorgenanntenProblemen

im

Wohnungsbau

stellt

dies

einedurchaus

komplizierte

Gemengelage

für

dieStadtplanung

dar.Versiegelungsgrad

der15größten

deutschen

StädteLudwigshafen

amRhein66,8%Mannheim66,4%Mannheim64,7%Speyer63,2%Dillingen/Saar62,6%Waren(Müritz)61,9%Heilbronn60,5%BadKreuznach60,3%Hanau60,3%Ingolstadt60,1%Worms59,7%Regensburg59,4%Nürnberg59,0%Ludwigsburg58,5%Fürth58,5%Augsburg58,0%Offenbach

amMain58,0%Darmstadt57,8%Frankfurt

amMain56,9%Wolfsburg56,4%Hannover55,7%Düsseldorf54,5%Stuttgart53,6%Duisburg52,1%Köln51,7%Leipzig51,1%Dresden50,7%Bremen50,4%München49,9%Dortmund47,8%Essen47,3%Berlin46,8%Hamburg44,9%15

Hinweise:Deutschland;

Stand:

2023Quellen:

GDV,

VdS

(Schadenverhütung);

ID

1419108;

ID:1419122Den

Wetterextremen

zum

Trotz:

In

Hochwassergebieten

wird

viel

gebautNeubauvon

Wohngebäuden

inDeutschlandinsgesamt

und

Neubau

inÜberschwemmungsgebieten

bis2021Anzahl

derNeubauten

insgesamtDiezunehmend

dichtere

Bebauung

in

urbanenZentren

istauch

angesichtsder

wachsenden

Gefahrvon

extremen

Wetterereignissen

wie

Starkregen

einProblem

-denn

versiegelte

Flächen

verhindern

dasVersickern

des

Regenwassers.

Dies

giltallerdingsnichtnurfürdieStädte

des

Landes,sondern

auch

fürGebiete,

diedurchihregeografische

Lageohnehinbereits

besonders

hochwassergefährdet

sind.Indiesen

Überschwemmungsgebieten

wird

allerdingsnachwie

vor

viel

neugebaut

-seit

dem

Jahr2000insgesamt

knapp

mehr

als32.000

neueWohngebäude.

Die

große

FlutkatastropheimAhrtalzeigt,welche

Folgen

dieshabenkann.Mehr

als130Menschen

verloren

dort

ihrLeben.

Der

WiederaufbauimAhrtalsowie

diePlanung

fürdenStädtebauderZukunftallgemein

mussklimaresilienter

sein.

Sosolltebeispielweise

ausreichend

Versickerungsflächengeschaffen

werden.250.000220.797200.000150.000100.00050.0000102.955Anzahl

derNeubauten

in

Überschwemmungsgebieten2.3752.5002.0001.5001.0005001.42002000200520102015202016

Hinweise:DeutschlandQuellen:

Statistisches

Bundesamt,

GDV;

ID:1418883Hoher

Anteil

an

Altbauten

könnte

zum

Problem

für

die

Energiewende

werdenEntwicklung

derTreibhausgas-Emissionen

von

Gebäuden

undVerteilung

desWohngebäudebestands

nachBaujahrenRund95

Prozent

derWohngebäude

inDeutschlandwurden

vor

demJahr2012errichtet.

Inden

Nachkriegsjahren

bisindie1970er

Jahrewurde

hierzulandebesonders

viel

gebaut.

Dasistzwar

nichtüberraschend

-derBedarf

anWohnraum2022

verursachte

derSektor

rund112

Millionen

Tonnen

CO₂-Äquivalente.

ZumVergleich:

DieIndustrieverursachte

ca.

164

Millionen

Tonnen.

Gemäß

Bundes-Klimaschutzgesetz

sollen

dieCO₂-Emissionen

desGebäudebereichs

bis2030

aufwar

extrem

groß

-,derhoheAnteilanAltbauten

könnte

inZeiten

derEnergiewende

rund66

Millionen

Tonnen

sinken,2045

soll

derGebäudebestand

hierzulandeaufgrund

der

geringen

Energieeffizienz

jedoch

zumProblem

werden.

Dieschließlich

klimaneutral

sein.

Obdieses

Ziel

erreicht

wird,

istfraglich.Aktuell

liegtTreibhausgas-Emissionen

desGebäudesektors

inDeutschland

verdeutlichen

dies.derBereich

noch

mehr

als4Millionen

Tonnen

CO₂-Äquivalenteüberdem

Zielpfad.Treibhausgas-Emissionen

desGebäudesektors

in

Deutschland

bis2022VerteilungdesWohngebäudebestands

in

Deutschland

nachBaualtersklasseninMillionenTonnenCO₂-Äquivalente(Stand:2021)21013%12%38%10%12%10%5%13211280

Vor

19119191950198019902000201220211990200020102020InsgesamtdurchprivateHaushalte17

Hinweise:DeutschlandQuellen:

(1)

Umweltbundesamt,

ID:1411542;

(2)

RIWIS,Statistische

Ämter

des

Bundes

und

derLänder,

BulwienGesa,

ID:1385022Deutschland

wird

immer

älter,

doch

altersgerechte

Wohnungen

fehlenVerfügbarkeit

altersgerechter

Wohnungen

inDeutschland

nach

Bundesländern

imJahr2022Verfügbarkeit

barrierereduzierter

Wohnungen

nachBundesländernVersorgungsquote

inProzentDer

demografische

Wandel

stellteine

weitere

Herausforderung

aufdemdeutschenWohnungsmarkt

dar.DieDeutschen

werden

immer

älter.

Mit

steigendem

Altersteigen

auchdieEinschränkungen

derkörperlichen

Mobilität,gleichzeitig

erhöhtsichdasUnfallrisiko

derälteren

Menschen.

ZurUnfallprävention

oder

allgemein

zurAufrechterhaltung

derSelbstständigkeit

älterer

Personen

sindaltersgerechteWohnungen

mit

möglichst

wenig

Barrieren

unabdingbar.

Hier

besteht

in75,0%45,0%41,2%37,8%37,7%BrandenburgSchleswig-HolsteinNiedersachsenBaden-BremenDeutschland

jedoch

eine

Versorgungslücke.

Dieszeigen

Berechnungen

desIWKölnbasierend

aufZahlen

desStatistischenBundesamts.

Sostand

imJahr2022

etwadrei

von

vier

mobilitätseingeschränkten

HaushalteninBrandenburg

einealtersgerechte

WohnungzuVerfügung

(Versorgungsquote:

75

Prozent).

Diesistzwar

derbeste

Wert

allerdeutschen

Bundesländer,

dennoch

entsprichtauchdieseiner

Unterversorgung

mit

barrierereduzierten

Wohnungen.

Amschlechtesten

istdiesbezüglich

dieVersorgungssituation

inThüringen:

Von

100

Haushalten,dieeinebarrierearme

Wohnung

bräuchten,können

gerade

einmal

16

versorgt

werden.

InHessen

und

Sachsen

findetnicht

einmal

jede:r

Fünfte

ein

passendes

Wohnangebot.Württemberg36,9%Rheinland-Pfalz34,7%Berlin34,6%Nordrhein-Westfalen32,5%Mecklenburg-Vorpommern31,0%HamburgZurErklärung:

Inmobilitätseingeschränkten

Haushalten

leben

Menschen,

dieaufgrund

ihres

Alters,aberauchwegen

möglicher

Krankheiten

nur

eingeschränktbeweglich

sind.29,2%Bayern23,5%Sachsen-Anhalt19,7%Sachsen19,4%Hessen15,5%Thüringen18

Hinweise:

Deutschland;

Fürdas

Saarland

lagenkeine

Angaben

vor.Quellen:

IW

Köln,

Statistisches

Bundesamt;

ID:142388303Welche

(Wohn-)Träume

undWohntrendsgibt

es?•

Wunschimmobilie

Einfamilienhaus•

Zukünftigeund

alternative

Wohnformen•

TrendsimNeubauDie

Hoffnung

auf

die

eigenen

vier

Wände

schwindetUmfrage

zumWunschderDeutschen

nacheinem

Einfamilienhausbis2023Anteil

derDeutschen,

diesich

einEinfamilienhaus

wünschenAnteilderBefragtenViele

Menschen

inDeutschland

wünschen

sich

ein

Leben

inden

eigenen

vierWänden.

Besonders

beliebt

istdasfreistehende

Einfamilienhaus.ImJahr2023gabengemäß

derInterhyp-Wohntraumstudie

rund53

Prozent

derDeutschen

an,sichein

solches

Eigenheim

zuwünschen.

Damitbleibt

dasEinfamilienhauszwarweiterhin

dergrößte

Wohntraumhierzulande,

nachAngabender

Autor:innen

istdiese

Zahl

allerdingszumersten

Mal

seit

Beginn

derStudienreihe

signifikant

kleinergeworden.

Ursächlich

hierfür

sind

vor

allem

die

vielen

Krisen

derzeit.

Corona-Pandemie,

Ukraine-Krieg,

Klima-und

Energiekrise,

Inflation,Rezession

dieListeistlang.Vieles

davon

wirkt

sichdirekt

oder

indirekt

auf

den

Lebensalltag

derDeutschen

aus.DieInflationlässtdiefinanziellen

Spielräume

derBundesbürger:innen

schrumpfen.

Zwar

sinddieImmobilienpreise

hierzulandezuletzt

rückläufiggewesen,

dieBau-undKreditzinsen

sindjedoch

weiter

gestiegen.Klima-undenergiebezogenen

Regelungen

bzw.

Vorschriften

wie

dasGebäudeenergiegesetz

fürdenNeubau

oder

dieSanier

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